Seelsorgeregion Oberaargau

Was ist die Seelsorgeregion?

Es ist ein regionales, ökumenisches Team aus erfahrenen Seelsorgenden. Wir schliessen die Lücke zwischen dem Spitalaufenthalt und der Betreuung zu Hause.

Da Patientinnen und Patienten heute oft früher aus dem Spital entlassen werden, verlagert sich die Begleitung zunehmend in den Alltag – genau hier setzen wir an.


Kontakt: Doris Moser

Seelsorge ist ein Teil der Gesundheitsversorgung Diesem Grundsatz folgt die 2026 gegründete «Seelsorgeregion Oberaargau» unter der Leitung von Spitalseelsorgerin Doris Moser .

Spitex und Seelsorge werden wichtiger, weil kürzere Spitalaufenthalte auch die Möglichkeiten der Spitalseelsorge reduzieren. Zudem nehmen Unsicherheiten zu bei der konfessionellen und religiösen Ausrichtung. Bei der Nachbetreuung zu Hause zeigt sich als Herausforderung, dass die Seelsorge lokal, die Spitex-Organisationen dagegen regional ausgerichtet sind. Wen also fragen? Das Spitalpfarramt SRO koordiniert die Seelsorgeregion und nimmt damit eine wichtige Scharnierfunktion wahr.

Verbesserungen für die Spitex

Für Spitex-Mitarbeitende ist es im Alltag nicht immer klar, wer für seelsorgliche Anliegen zur Verfügung steht. Beim mobilen palliativ Dienst Emmental Oberaargau existiert eine Seelsorgestelle. Mit dem nun gestarteten Pilotprojekt jetzt neu auch für die Spitexorganisationen im Oberaargau.   Jetzt gewährleistet die Seelsorgeregion überkonfessionell eine seelsorgliche Anlaufstelle, die tagsüber an sieben Wochentagen über eine Hotline erreichbar ist. Die Seelsorge-Profis stehen den Spitex-Mitarbeitenden für Fallbesprechungen zur Verfügung und vermitteln nötigenfalls auch Seelsorgende anderer Religionen.

Kosten werden von den Landeskirchen getragen

Für die Spitex-Organisationen und deren Klienten ist die Seelsorge kostenlos. Die reformierte und die katholische Landeskirche sowie das Spital SRO finanzieren insgesamt eine halbe Stelle. Der Bedarf für ein auf Dauer angelegtes Spezialpfarramt ist im Pilotprojekt, in den kommenden 1 ½ Jahren, auszuweisen. Thomas Gehrig

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